Guten Abend mitteinander,
mal wieder ist es halb 1 Uhr morgens, während ich hier sitze und schon wieder lernen muss. Diesmal sitze ich zwar zwischendurch an Deutsch und Mathematik, aber im Grunde dreht sich gerade alles um Aristoteles. Griechisch ist einfach eine schwere Sprache, und alte Urtexte übersetzen macht wirklich gar keinen Spaß (wer rechnet auch mit Spaß, was?) ... Die Aufgaben zu meiner ersten Selbstüberprüfung hab ich, denke ich, ganz gut gemeistert. Die Antworten waren zwar um einiges ausführlicher formuliert von mir, aber immernoch im Grundtext das selbe Ergebnis. Ich bin mit mir zufrieden, aber so schwer war das ganze nicht. "Was bedeutet im ursprünglichen Sinne das Wort politisch?" , "Was bedeutet Herrschaft ausüben?" und "Welche Hindernisse stehen in modernen Großstaaten einer Marktplatzdemokratie vor allem entgegen?" waren solche Fragen. Die letzte hat mir kurzzeitig das Wissen geraubt, da ich wirklich jede Möglichkeit auflisten wollte. Am Ende hab ich aber auch das gut hinbekommen - Yay! :-) Morgen oder heute Abend noch , je nachdem wie ich mit Deutsch und Mathematik vorran komme, werde ich Teil 2 weiterlesen und meine nächsten Aufgaben ausführen. Ich "liebe" Sozialkunde jetzt schon... Man unterschätzt so ein Fernstudium irgendwie leicht, ich mein... ich hätte nie erwartet, dass es von heut auf morgen so los geht. Da ich früher auch nie ein Fan vom lernen war, ist es für mich natürlich noch komplizierter... Die Zeit ist knapp und meistens werde ich wohl mitten in der Nacht büffeln dürfen, meine Mutter ist da ein bisschen eigen was das Thema Studium angeht. Pack ich nur einmal mein Macbook aus um auf den Online Campus zu gehen, bekomm ich einen Vortrag von "Du sitzt am Computer , hilf mit beim renovieren" zu hören. Purer Schlafmangel, aber mal sehen wie es weiter geht :-)
Denise
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8. September 2011
Menschen leben in Staaten..
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| Aristoteles-Büste |
Philosophen haben sich schon seit alters her nicht nur mit Fragen beschäftigt wie : Was ist der Mensch? Was kann er erkennen? Wie soll er sich verhalten?, sondern auch Fragen wie diese haben sie gereizt : Wie ist es überhaupt dazu gekommen, dass die Menschen Staaten gebildet haben? Was für einen Zweck hat eigentlich ein Staat? Welche Regeln gelten dort? Wie kommen Menschen, die frei geboren sind, dazu, sich solche Regeln zu unterwerfen? Werden sie dadurch nicht unfrei? Wer stellt die Regeln auf? Ein weiser und mächtiger Herrscher, der sie auch durchsetzen kann? Eine Gruppe von Erleuchteten? Alle Bürger in gemeinsamer Absprache? Schon diese Fülle von Fragen ist nur eine Auswahl, es sind nicht im entferntesten alle, die sich seit fast zweieinhalbtausend Jahren Menschen zum Thema Staat gestellt haben und über die Bücherschränke voll geschrieben wurden. Selbstverständlich kann an dieser Stelle nicht einmal ein Abris aller wesentlichen staatsphilosophischen Überlegungen gegeben werden, die in unserem Kulturkreis entwickelt wurden und bis heute nachwirken.
Aristoteles
Doch sollten Sie sich den Namen eines griechischen Philosophen merken, der zu den ersten gehört, die grundlegend und systematisch über den Staat nachgedacht haben : ARISTOTELES. Vor mehr als 2 300 Jahren, im 4. Jahrhundert v. Chr., veröffentliche er eine Untersuchung mit dem Titel "Politik". Darin befindet sich der berühmte und immer wieder zitierte Satz : ,,Der Mensch ist von Natur ein politisches Wesen'', ein ,,zoon politikon'', wie es im griechischen Urtext heißt.
Polis-Politik
Um diesen Satz richtig verstehen zu können, muss man wissen, dass zur Zeit des Aristoteles die in Griechenland vorherrschende Staatsform der Stadtstaat war, die sog. Polis (Betonung auf der ersten Silbe) Das, was sich auf den Staat, die Polis, bezieht, ist das Politische, die Politik. ,,Der Mensch ist von Natur ein politisches Wesen'', meint also : Es gehört zum Wesen des Menschen, dass er in einer Polis, in einem Staat zusammen mit anderen lebt. Im gleichen Buch ,,Politik'' untersucht ARISTOTELES dann die unterschiedlichen Formen, in denen Menschen ihr Zusammenleben gestaltet haben. Er ordnet die Staaten dabei danach, wer in ihnen die Herrschaft ausübt, wer, so würden wir es heute formulieren, die Befugnis hat, anderen Menschen bindende Anweisungen zu erteilen und die Befolgung dieser Anweisungen, also Gehorsam, notfalls zu erzwingen.
Staatstypenlehre von Aristoteles
ARISTOTELES unterscheidet drei Haupttypen:
1. Staaten, in denen einer herrscht (Monarchie)
2. Staaten, in denen mehrere, die Besten, herrschen (Aristokratie)
3. Staaten, in denen alle, das ganze Volk herrscht (Demokratie nach unserem Sprachgebrauch; Aristoteles selbst nennt diese Staatsform Politie).
Wie sind die beiden Alternativen : Einer herrscht/alle herrschen vom heutigen Standpunkt einzuschätzen?
Das war nur ein kleiner Text aus meinem Sozialkunde Heft. :-)
Mir ist vorhin leider passiert, dass ich anstatt "Aristoteles-Büste" - Brüste gelesen habe, und mich doch tatsächlich kurzzeitig gefragt hab, wo denn auf dem Foto seine Brüste sein sollen.
Das ist der böse schlafmangel, glaubt's mir. Heute nacht saß ich auch bis 3 Uhr da, um meine erste Hausarbeit in Sozialkunde abzuliefern. Und doch hab ich sie noch nicht zuende...
Denise
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7. September 2011
Nur Stress.
Guten Abend,
mein "Fernstudium" hat erst am Montag begonnen, und schon hab ich einen riesigen Stress mit dem Lehrplan. Ich komm kaum zum lernen Tagsüber, und Nachts bin ich einfach viel zu müde um meine Hausarbeiten zu erledigen. Momentan sitze ich an Sozialkunde, bedeutet : Griechische Urtexte durchforsten, übersetzen und Aristoteles. Unglaublich Interessant, oder? Ich muss morgen unbedingt die erste Hausarbeit fertig schreiben, sonst häng ich hinterher. Der Online-Campus ist zur Zeit wirklich verwirrend.
Ich hab zwar rausgefunden, wie ich mir meine Kurse und Kursforen anschaue, aber einige Kleinigkeiten bringen mich noch durcheinander. Es ist aber wirklich positiv anzumerken, dass jedes Fach ein eigenes Forum hat und man sich so auch gegenseitig austauschen kann - echt Top. Naja , ich werd nun in's Bett wandern. Kleines Zitat am Rande
Denise
mein "Fernstudium" hat erst am Montag begonnen, und schon hab ich einen riesigen Stress mit dem Lehrplan. Ich komm kaum zum lernen Tagsüber, und Nachts bin ich einfach viel zu müde um meine Hausarbeiten zu erledigen. Momentan sitze ich an Sozialkunde, bedeutet : Griechische Urtexte durchforsten, übersetzen und Aristoteles. Unglaublich Interessant, oder? Ich muss morgen unbedingt die erste Hausarbeit fertig schreiben, sonst häng ich hinterher. Der Online-Campus ist zur Zeit wirklich verwirrend.
Ich hab zwar rausgefunden, wie ich mir meine Kurse und Kursforen anschaue, aber einige Kleinigkeiten bringen mich noch durcheinander. Es ist aber wirklich positiv anzumerken, dass jedes Fach ein eigenes Forum hat und man sich so auch gegenseitig austauschen kann - echt Top. Naja , ich werd nun in's Bett wandern. Kleines Zitat am Rande
Wenn die Liebe echt ist, kannst du nicht weglaufen.
Denise
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